So wählst du den richtigen Aufklebertyp
Beantworte zunächst drei Fragen: Wo wird der Aufkleber angebracht? Wie lange soll er halten? Welchen optischen Effekt möchtest du erzielen? Ein Aufkleber zum Verschließen einer Papierschachtel im Innenbereich muss nicht so widerstandsfähig sein wie einer an einem Fahrzeug. Für ein transparentes Etikett auf Glasverpackungen sollte nicht einfach ein für weißes, undurchsichtiges Material entworfenes Motiv übernommen werden. Wenn du zuerst den Verwendungszweck festlegst, fällt die Wahl der passenden Form und des Materials leichter.
Berücksichtige die Oberfläche
Die Oberfläche ist ebenso wichtig. Glas, Metall, glatter Kunststoff, Karton, gestrichene Wände und strukturierter Kunststoff haben unterschiedliche Eigenschaften. Derselbe Klebstoff kann sich auf ihnen sehr unterschiedlich verhalten. Bei gewölbten Behältern stehen die Aufkleberränder außerdem dauerhaft unter Spannung. Dickes Material oder ein schwacher Klebstoff können deshalb schon kurz nach dem Aufkleben dazu führen, dass sich die Ränder lösen.
Beziehe die Umgebung ein
Temperatur, Feuchtigkeit, Öl und wiederholte Reibung können die Haftung zusätzlich beeinflussen. Teste nach Möglichkeit echte Muster auf dem tatsächlichen Produkt, bevor du eine große Produktion freigibst. Ein Aufkleber, der auf flachem Glas perfekt hält, kann auf einem gekühlten, flexiblen oder strukturierten Behälter versagen.
Stimme Form und Gestaltung aufeinander ab
Auch die Gestaltung muss zum Verwendungszweck passen. Detaillierte Figurenillustrationen eignen sich oft gut für konturgeschnittene Aufkleber, während Informationsetiketten meist als Rechteck oder abgerundetes Rechteck besser funktionieren. Für Schaufensterbeschriftungen kann ein Transferaufkleber die beste Lösung sein. Es gibt keinen grundsätzlich überlegenen Aufklebertyp – die beste Wahl bringt Optik, Umgebung, Budget und Handhabung in Einklang.
Lies als Nächstes unseren Ratgeber zu Aufklebermaterialien, um Papier, Vinyl sowie holografische und metallische Materialien zu vergleichen.